Nahe-Weinstrassentour

Durch einen Fernsehbericht, wurden wir inspiriert, die Nahe-Weinstraßen-Tour „TOLL“ zu befahren.

Ein heißer Sommertag, bei 30 Grad, wollten wir heute kein Golfspielen, sondern
das schöne Wetter im Cabrio ausnützen und die gerühmte Tour – NaheWeinstraße – fahren.

Saline an der Nahe

Unsere Landfahrt geht von Bad Dürkheim über Bockenheim, nach Alzey in Richtung Bad Kreuznach,
dort beginnen wir mit der Nahe-Weinstrassen-Tour.


Landschaftlich geht es durch Feld und Weinberge. Begleitet von einer Vielzahl, riesiger Windräder in Rheinhessen.
In den Weinbergen, die wunderschön, etwas verwunschenen Weinbergshäuschen, auch Trullo genannt,
ein jedes in einem anderen Baustil.
Bei schlechtem Wetter kann man in der Schutzhütte Schutz suchen und bei Sonne ist sie ein echter Schattenspender.

Durch Bad Kreuznach muss man DURCH, bis zu den Salinen und dann die Nahe entlang,
die wir allerdings kaum gesehen haben.
Die Bundesstraße liegt nicht unmittelbar an der Nahe und wenn wir entlang fahren konnten, war alles
dicht bewachsen so dass man nichts sah. Es gab nur ein kleines Stück Nahe und das musste ich dann auch geniessen.
Vor vielen Jahren bin ich diese Strecke auch gefahren, da sah es allerdings noch anders aus, wir fuhren
eine lange Zeit direkt am Fluss entlang, es war einfach herrlich.

Dem Hinweisschild zum Golfclub Nahetal kurz nach Bad Kreuznach sind wir gefolgt.
Landschaftlich sehr schön geht es auf einem schmalen Weg noch etwas höher und somit auch wärmer.
Der Radfahrer der uns entgegenkam war sehr ungehalten, weil wir mit unserem Auto auf dem schmalen Fahrweg standen ;(( und ich natürlich um Fotos von dem Wildgehege und dem Club zu machen.

Die Abfahrt Gut Herrmannsberg haben wir zu spät gesehen und so mussten wir die nächsten Möglichkeit suchen um zu wenden.
Also kleiner Tipp, kurz nach dem Stausee (Niederhausen Am Seeloch), geht rechts die Strasse ab, kurz vor der Kurve.


Das war ein Lichtblick, ein Weingut mit einem kleinen Gästehaus mit 6 Zimmer und 5 Appartements.
Hoch oberhalb des Fluss Nahe, umgeben von Rieslingreben in extrem steilen, kargen, steinigen Weinbergen.

Gute Hermannsberg

Der Gedanke hoch oben, ein kühles Windchen um die Nase und einem grandiosen Blick ins Tal zur Nahe, fuhren wir aufwärts.

Eine Kleinigkeit zu Mittag mit einem Gläschen Wein. Das war der Wunschgedanke.
Erfüllt wurde der Wunsch „auf ein kühles Lüftchen“ leider nicht – es war furchtbar heiß.
Je höher wir fuhren, desto wärmer wurde es, in den Bergen ist das eher umgekehrt.

Entschädigt wurden wir aber auf alle Fälle, mit der netten Idee eines Picknickkorbes, in dem sie an kleinen Gerichten anboten
begleitet von einem traumhaften Riesling des Hauses.
Schade das wir nicht mehr, als diese eine kleine Glas trinken konnten.

Einen kleinen Beigeschmack hatte der Picknickkorb mit seinen Bio- und regionalen Produkten.

Die Wildschweinesalami (regionale Metzgerei), der Rohmichkäse von Demeter und die kleine Dose Wildmortadella /regional mit unheimlich viel Plastik verpackt. Für den Picknickkorb mit 4 Scheiben Bauernbrot, 2 Brötchen, Gläschen Birnen-Chutney, je 1 frische Birne, Apfel und 4 kleine Cocktailtomaten, für 2 Personen mit € 20 und den 1/8 l Rieslingwein € 3? kann man akzeptieren. Es war reichlich, so dass wir noch 1 belegtes Brötchen und das Obst als Proviant mit auf unsere weitere Fahrt nehmen konnten.
Natürlich haben wir zum nachträglichen Genuss noch 1 Flasche Riesling mit nach Hause genommen. Der Abend muss ja noch schön ausklingen :))

Das Weingut bietet verschiedene Arrangements wie Weinschmecker Wochenende im Jahr.


Unsere Nahefahrt mussten wir auf Grund des aufziehenden Gewitters abbrechen und fuhren schnell vor der Schlechtwetterfront, trocken nach Hause.

Unser Fazit  – Die Deutsche Weinstrasse ist zum Vergleich sehr viel ansprechender und eindrucksvoller.